Offenstetten

Offenstetten

Offenstetten ist seit 1978 ein Ortsteil von Abensberg und zählt ca. 2000 Einwohner und ist damit der größte Abensberger Ortsteil. Erstmals wurde der Name 1280 schriftlich erwähnt, ein Gehöft namens „Hof zu Offenstetten“ listete als zinspflichtig.

Im Dreißigjährigen Krieg wurden große Teile Offenstettens sowie Kirche und Schloss niedergebrannt. Lediglich 65 Bewohner zählte der Ort 1665 nach den durchstandenen Gräuel. Georg Caspar Emmanuel von Froenau hat die Hofmark ihr Aufblühen im zweiten Teil des 17. Jahrhunderts zu verdanken. Besagter baute die zerstörte Infrastruktur nach dem Dreißigjährigen Krieg wieder auf.

Ein weiterer Rückschlag für den wiederstarkten Ort war 1809 die napoleonische Schlacht bei Abensberg. Hierbei wurde die Hofmark wiederholt in weiten Teilen zerstört. Seit 1876 wurde Offenstetten durch einen eigenen Bürgermeister verwaltet. Diese Entwicklung war ein Produkt der aufkommenden politischen Selbstorganisationsbestrebung.

Das Offenstettener Wasserschloss war seit dem 11. Jahrhundert im Besitz des Edelgeschlechts der Offenstettener. Heute ist das es die Heimat des Cabrini-Zentrums Offenstetten, einer sonder-pädagogischen Einrichtung der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg.

Dorfentwicklungsprozess

Offenstetten wächst weiter - deswegen waren die Bürger gefragt. Schliesslich will die Stadt eine weitere positive Entwicklung im Sinne der Offenstettener gestalten. Der Fragebogen hatte das Einkaufsverhalten der Offenstettener im Fokus. Die Rücklaufquote der verteilten Fragebögen war ungewöhnlich hoch, sodass die Erkenntnisse auf einer breiten Basis gründen.

Ergebnis: Die Offenstetttener wünschen sich einen Supermarkt oder einen Discounter, eine Poststelle oder ein Paketshop und einen Drogeriemarkt. Dr. Klaus Zeitler vom Sozialwissenschaftlichen Institut für regionale Entwicklung (SIREG) aus Rottenburg stellte die Ergebnisse im August dem Arbeitskreis vor. Viele wünschen sich zudem einen Arzt und eine Apotheke, ein Getränkemarkt wäre wohl auch nicht verkehrt. Ein Dorfladen decke allerdings laut Dr. Zeitler den Bedarf nicht mehr ab.

Wenn die Ansiedlung eines Supermarktes oder eines Discounters als „Nucleus für eine Art Zentrum” betrachtet wird, braucht man Fläche - 15.000 Qudratmeter seien etwa nötig. Nun kommt es auf die Grundstücksverhandlungen an. 

Auswertung Bürgerbefragung

Feedback Feedback
Nach oben