Holzharlanden

Holzharlanden

Im Zuge der Gebietsreform 1972 wurde Holzharlanden ein Abensberger Stadtteil. Aktuell hat Holzharlanden ca. 180 Einwohner. Aus dem Namen Holzharlanden lässt sich erschließen, dass das Dorf ursprünglich eine Rodungssiedlung war. Holzharlanden entstand auf einem für den Ackerbau nutzbar gemachten Waldteil. „Holtzerlanden“ wurde erstmals 1163 in einer Schenkungsurkunde, in welcher eine Kapelle dem Kloster Weltenburg übertragen wurde,  schriftlich erwähnt.

Bis zu Säkularisation 1803 war das Kloster Weltenburg für die Seelsorge in Holzharlanden zuständig. 1946 wurde Holzharlanden Weltenburg angegliedert und verlor somit die Selbstständigkeit. Diese Eingemeindung hatte lediglich zwei Jahre Bestand, da Holzharlanden nach mehrheitlicher Abstimmung seine Eigenständigkeit zurückbekam. Heute gehört der Ortsteil zur Pfarrei Weltenburg.

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