Abensberg.de Aktuelles vbw Stiftung Lebensgrundlagen Bayern fördert

vbw Stiftung Lebensgrundlagen Bayern fördert

Verfasser Veröffentlicht von Julia Bail
Datum der Veröffentlichung 03.02.2026
vbw Stiftung Lebensgrundlagen Bayern fördert
Skatepark Abensberg

Nach zwei Jahrzehnten intensiver Nutzung steht der Skatepark beim Jugend- und Kulturzentrum Abensberg vor einem Neustart. Die Stadt Abensberg verwandelt die sanierungsbedürftige Anlage in einen hochmodernen, inklusiven Sport-Spot. Ein besonderer Paukenschlag begleitet dieses Vorhaben: Die vbw Stiftung Lebensgrundlagen Bayern zeichnete das Projekt als eines der ersten in ganz Bayern mit ihrem Förderpreis aus und unterstützt den Bau mit einer beachtlichen Summe von € 85.000,00.

Rundum-Erneuerung für den Asphalt-Sport
Seit rund 20 Jahren dient die Anlage als Treffpunkt für passionierte Skaterinnen und Skater, doch Wind und Wetter setzten den Rampen zuletzt massiv zu. Die Stadt Abensberg reagiert nun entschlossen auf den Sanierungsstau. Anstelle veralteter Module treten künftig vielseitige, witterungsbeständige Elemente, die neue Maßstäbe in Sachen Qualität und Sicherheit setzen. Das Ziel ist klar definiert: Eine attraktive Freizeitmöglichkeit, die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zum Skaten, BMX-Fahren und für Board-Sportarten zurück an den Jugendzentrum-Spot lockt.

Zweithöchste Förderung für Abensberg
Die Förderung durch die vbw Stiftung Lebensgrundlagen Bayern unterstreicht die überregionale Strahlkraft des Konzepts. Die Stiftung wählte den Skatepark aus insgesamt 18 prämierten Projekten in ganz Bayern aus, da er soziale Nachhaltigkeit und sportliche Förderung perfekt vereint. Die Stadt Abensberg sicherte sich dabei ein herausragendes Ergebnis: Mit einer Fördersumme von € 85.000,00 erhielt die Stadt den zweitgrößten Einzelbetrag aus dem insgesamt € 600.000,00 umfassenden Fördertopf.

Die offizielle Preisverleihung fand im Dezember 2025 im festlichen Rahmen im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München statt. Bürgermeister Dr. Bernhard Resch und Kämmerer Andreas Poschenrieder nahmen die Auszeichnung stellvertretend für die Stadt entgegen. Eine zentrale Rolle spielte dabei auch der anwesende Peter Stingl von der Rollsportabteilung des TSV Abensberg, der als leidenschaftlicher Impulsgeber hinter dem sportlichen Konzept steht.

Die neue Anlage fungiert als Katalysator für den lokalen Rollsport. Stingl und die TSV-Abteilung nutzen diesen Neustart, um die Sparte gezielt zu reaktivieren und wieder mit Leben zu füllen. Nach einer ruhigeren Phase bietet der moderne Park nun die ideale Basis, um eine aktive Community aufzubauen und zahlreiche neue Interessierte für das Skaten und BMX-Fahren zu gewinnen.

Gemeinschaftsprojekt mit Aktiven und dem BBW
Damit auf der neuen Anlage echtes Wohlfühl-Ambiente entsteht und alle Rollsportbereiche optimalen Anklang finden, ziehen alle Beteiligten an einem Strang. Die Stadt bindet die aktiven Sportler direkt in den Prozess ein, um sicherzustellen, dass die Rampen und Elemente exakt den Bedürfnissen der Skater und Biker entsprechen. Weiter wird eng mit dem Berufsbildungswerk (BBW) St. Franziskus kooperiert. Fachkräfte und Auszubildende der dortigen Werkstätten begleiten die Erneuerung aktiv und bringen ihr handwerkliches Know-how direkt in die Gestaltung mit ein.

Dieses Miteinander garantiert nicht nur handwerkliche Präzision, sondern schafft auch einen Ort, mit dem sich die gesamte Gemeinschaft von Anfang an identifiziert.

Bilder der Förderpreisverleihung: vbw Stiftung Lebensgrundlagen Bayern
Bilder Skater und Skatepark: Peter Stingl