Günter Hauke – mein Abensberg
– unter diesem Titel eröffnete am Freitag, 16. Januar 2026, eine Fotoausstellung im Aventinum. Und der Titel ist Programm: Die zahlreichen Fotos zeigen Günther Haukes Blick auf Abensberg – und das ist ein sehr besonderer.
Zum einen ist es ein sehr detaillierter Blick: Hauke entdeckt bei seinen Streifzügen durch die Stadt interessante Kleinigkeiten, hält sie mit seiner Kamera fest und lässt die Besucher der Ausstellung rätseln, wo die Bilder gemacht wurden. Die entsprechende Auflösung liegt natürlich ebenfalls bereit. Zum anderen ist es ein Blick, der nicht nur das Sichtbare findet und zu Bilde bringt, sondern ein Blick, der auch Stimmungen einfängt: Ob in einer Collage zum Gillamoos oder auf einer Fotografie der Altstadt, Haukes Bilder leben von seiner Begeisterung für seine Heimatstadt. So drückte es auch Veronika Wimmer, die Leiterin des Stadtmuseums, bei der Eröffnung der Ausstellung aus.
Nicht nur die Fotografien standen an diesem Abend im Mittelpunkt – sondern auch und vor allem der Mensch Günther Hauke. Das betonte auch die dritte Bürgermeisterin Marion Huber-Schallner bei ihrer Begrüßung: neben seinen Verdiensten als Mitglied der Photogilde beschrieb sie sein jahrzehntelanges Engagement für die Stadt. Dem schloss sich Kulturreferent Niklas Neumeyer an. Und der Fotograf selbst: War viel bescheidener, sprach von Wegbereitern und Freundschaften, die ihn als Mensch und Fotografen geprägt haben und bat um Spenden für den Freundeskreis Cabrini-Haus. Ganz nach deren Motto „Mit Freunden helfen“ schloss sich den Eröffnungsworten ein entspannter Abend mit lockeren und schönen Gesprächen an.
Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 17. Februar 2026 zu den Öffnungszeiten des Aventinums in der Galeria di Lonigo im ersten Stock. Der Eintritt ist frei.
Text: Veronika Wimmer
Titelbild: Madleen Böhm
Fotos Ausstellung: Julia Bail
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