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Barrierefrei durch Abensberg

Verfasser Veröffentlicht von Madleen Böhm
Datum der Veröffentlichung 13.05.2026
Barrierefrei durch Abensberg
Inklusionsgruppe auf Prüftour

Die Inklusionsgruppe unter der Leitung von Marion Huber-Schallner besuchte die neue Unterführung der DB am Bahnhof und den denkmalgeschützten Kreuzgang.

Bahnhof: Licht und Schatten

Der umgebaute Bahnhof überzeugte größtenteils. Die Gruppe lobte die taktilen Markierungen für Sehbehinderte, die gut erreichbaren Sprechautomaten und die erhöhten Bahnsteige, die das Einsteigen erleichtern. Auch die Fahrstühle bieten ausreichend Platz für Rollstühle und Rollatoren, doch die unklare Tastenbeschriftung sorgt für Verwirrung und sollte überarbeitet werden.

Kritik gab es für das Fehlen barrierefreier Toiletten im Bahnhofsumfeld. Zudem regte die Gruppe an, Kameras zur Verbesserung der Sicherheit zu installieren, was bisher allerdings nur an mittleren und großen Bahnhöfen der DB Standard ist.

Kreuzgang: Pragmatische Lösung für den Denkmalschutz

Die neuen Rampen im Kreuzgang stießen auf große Zustimmung innerhalb der Gruppe. Da fest installierte Rampen aus Denkmalschutzgründen nicht infrage kamen, entschied man sich für eine mobile und rückbaubare Lösung. Diese Maßnahme erleichtert vielen Menschen mit Einschränkungen den Zugang zu Veranstaltungen im Kreuzgang erheblich. Die Gruppe sieht darin einen wichtigen Fortschritt, der Abensbergs Rolle als Vorreiter für Barrierefreiheit in Bayern weiter stärkt. Die Redaktion bedankt sich ganz herzlich bei Marion und ihrer Truppe!

 

Auf dem Titelbild: Stadtbaumeister Blerim Syla mit Inklusionsbeauftragte Marion Huber Schallner und Bürgermeister Dr. Bernhard Resch

Titelbild und erstes Foto in der Galerie: Wohlgemuth

Bilder Bahnhofsunterführung: Bopp

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