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Neue Mitte für den Ort der Inklusion

Verfasser Veröffentlicht von Madleen Böhm
Datum der Veröffentlichung 05.11.2026
Neue Mitte für den Ort der Inklusion
Mehr Aufenthaltsqualität

Der Ortsteil Offenstetten hat sich in den vergangenen Jahren zu einem besonderen „Ort der Inklusion“ entwickelt. Ein wichtiger Impulsgeber ist hierbei das von der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. (KJF) getragene Cabrini-Zentrum, das im historischen Wasserschloss untergebracht ist und ein Förderzentrum, eine Schule sowie Wohngruppen im gesamten Ort betreibt.

Während das inklusive Miteinander von Menschen mit und ohne Einschränkungen im alltäglichen Zusammenleben der Offenstettener Bürgerinnen und Bürger bereits gelebt wird, spiegelt sich dies im baulichen Umfeld bisher nur teilweise wider.  Um städtebauliche Barrieren konsequent abzubauen und das gemeinsame Dorfleben weiter zu stärken, schreibt die Stadt Abensberg – in enger Abstimmung mit der Städtebauförderung an der Regierung von Niederbayern – das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) fort. 

Bürgerbeteiligung erfolgreich, Förderkulisse steht

In den vergangenen Monaten wurden hierfür bereits entscheidende Weichen gestellt: Von März bis Mai 2026 erarbeiteten und konkretisierten die Bürgerinnen und Bürger Offenstettens in mehreren Workshops und Ortsbegehungen passgenaue Projekte für ihren Ort.

Im Anschluss, von Juni bis August 2026, wurden die Finanzierungsmöglichkeiten und Förderungen mit der Regierung von Niederbayern erfolgreich abgestimmt. 

Startschuss für die Umsetzung der ersten Einstiegsprojekte

Nun geht der Prozess in die entscheidende Phase: Die Stadt Abensberg startet mit der konkreten Maßnahmenumsetzung. Ab sofort beginnen die Feinplanungen, Ausschreibungen und die stufenweise Realisierung der ersten Einstiegsprojekte, um Offenstetten Schritt für Schritt noch barrierefreier, sicherer und lebenswerter zu gestalten. 

Die 11 ISEK-Maßnahmen für Offenstetten

  1. Vitusplatz
    Neuordnung der Spielgeräte, Wasserspiel, Baumpflanzungen
  2. Kreisverkehr Auftakt Hofmark
    Reduzierung der Geschwindigkeit, ERhöhung der Verkehrssicherheit
  3. Querungshilfe Herrensteig
    Sichere Straßenquerung und barrierefreie Wegverbindung
  4. Öffnung Schlosspark
    Sichtbeziehung zum Schloss herstellen, Aufenthaltsqualität steigern
  5. Querungshilfe Frönaustraße
    Entschärfung des Verkehrs, Schutz für Fußgänger
  6. Umfeld Alte Feuerwehr
    Sanierung der Alten Feuerwehr und Neugestaltung der Bushaltestelle
  7. Einbeziehung Schmiedweiher
    Attraktivierung des Dorfweihers im Straßenraum
  8. Umfeld FFW
    Aufwertung für Feste (Maibaumaufsetllen, Gartenfest, ...)
  9. Ladenzeile Hofmark
    Verbesserung der Barrierefreieheit und Neuordnung der Parkplätze
  10. Inklusionsspielplatz
    Neuer inklusiver Spielplatz am Sportheim mit Anbindung über den Herrensteig
  11. Grünes Ortsbild
    Ergänzung von Baumpflanzungen entlang der Hofmark

 

Foto: Glashauser

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