Klimaschutzpreis für Stadt Abensberg

Klimaschutzpreis für Stadt Abensberg

Die vielfältigen Bemühungen um CO2-Einsparungen im Stadtgebiet sind beispielgebend - der Klimaschutzpreis 2017 geht nach Abensberg.

Auch heuer war die Stadt Abensberg mit der Bewerbung um den Klimaschutzpreis 2017 des Landkreises Kelheim erfolgreich. 

Im Jahr 2015 hatte der Landkreis den Klimaschutzwettbewerb erstmals ausgerufen. Damals hat sich die Stadt Abensberg mit ihrem CO2-freien Bildungszentrum an der Römerstraße (unser Motto: "CO2-frei vom ersten Lebensjahr bis zum erfolgreichen Schulabschluss") beworben und den Klimaschutzpreis der Kommunen gewonnen. Das Abensberger Unternehmen Gammel Engineering wurde damals ebenfalls ausgezeichnet.

Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre ausgerufen. Auch in 2017 hat sich die Stadt Abensberg beteiligt - und Freitag, 29. September 2017, erhielt Stadtbaumeister Gerhard Rölz aus den Händen von Landrat Martin Neumeyer den Klimaschutzpreis 2017 für das Projekt "CO2-Einsparung Stadtgebiet Abensberg".

Stadt wächst, Stromverbrauch sinkt
In Abensberg und den Ortsteilen wurden im Jahr 2016 insgesamt 33.605 Megawattstunden Strom benötigt. Das ist weniger Strom als 2008 verbraucht wurde - trotz anwachsender Stadt!

Der Strom kam in weit größerem Umfang von Photovoltaik-Anlagen und anderen Erneuerbaren Energien: 2008 registrierte die Stadt 284 PV-Anlagen, 2016 sind es sagenhafte 1.133 Anlagen, die insgesamt 20.670 Megawattstunden Strom produzierten. Der Anteil regenerativer Energien liegt damit in Abensberg bei 61,5 Prozent. Dies bedeutet rechnerisch, dass die Abensberger im Jahr 2016 insgesamt 12.670 Tonnen CO2 Ausstoß eingespart haben.

Ebenfalls gewonnen hat 2017 der Waldkindergarten Abensberg. Gratulation!

 

Im Foto Landrat Martin Neumeyer und Stadtbaumeister Gerhard Rölz.

 



Veröffentlicht von Ingo Knott, 05.10.2017
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