Ausbau der A3 ab Frühjahr 2018

Ausbau der A3 ab Frühjahr 2018

Vom Flaschenhals zur sechsspurigen Autobahn: Im Frühjahr 2018 startet der Ausbau der A3 – eine mehrjährige Bauzeit steht bevor. Die Verkehrslage wird sich damit verschärfen.

Die Regensburger Unternehmen und ihre Mitarbeiter sind stauerprobt. Über 75.000 Einpendler täglich und ein hoher Anteil an Schwerlastverkehr führen in den Hauptverkehrszeiten regelmäßig zu kritischen Verhältnissen auf den Straßen. Der sechsspurige Ausbau zwischen Kreuz Regensburg und Rosenhof soll für Entlastung sorgen. Die Baumaßnahmen starten bereits im Frühjahr 2018. Bis zur Fertigstellung muss eine mehrjährige Bauzeit überstanden werden. Was bedeutet das für die Pendler und Unternehmen in Stadt und Umland? Darüber informierte die IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim zusammen mit der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, den Logistikinitiativen FGR und BVL und Christian Unzner von der Autobahndirektion Südbayern.
 
Verkehr der Wirtschaft

Die Autobahn A3 bei Regensburg ist ein Flaschenhals. Das kostet Firmen und Arbeitnehmer nicht nur Nerven, sondern auch Zeit und Geld. Dennoch: „Ein Großteil dieses Verkehrs ist auch ein Zeichen des wirtschaftlichen Wohlstands unserer Region. Ziel muss es sein, Wege zu finden mit dem Verkehr umzugehen“, so Dr. Jürgen Helmes, Hauptgeschäftsführer der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim. Im Schulterschluss mit der Politik habe sich die Wirtschaft für den Ausbau eingesetzt. Dieser sei für eine weitere positive Entwicklung des Standortes unerlässlich.
 
Bauzeitüberbrückung
„Vor der Entlastung, wird die mehrjährige Bauzeit die Verkehrslage jedoch erst einmal weiter verschärfen“, weiß Christian Unzner von der Autobahndirektion Südbayern. Unzner informierte über den Bauplan des knapp 15 Kilometer langen Autobahnabschnittes und über verschiedene Etappen des Großprojekts. Die Autobahndirektion Südbayern setze auf Kommunikation. Die Öffentlichkeit soll neben Infoflyern beispielsweise über eine Projektwebsite auf aktuellen Stand zu den Bauarbeiten gehalten werden. Helmes appellierte an die Unternehmer in den Betrieben frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen: „Jeder Mitarbeiter in Bus und Bahn und jeder Lkw außerhalb der Hauptverkehrszeiten hilft.“ Stadt und Landkreis stehen mit der Autobahndirektion Südbayern in engem Austausch. Stadtrat Dr. Thomas Burger und Dr. Christoph Häusler, Leiter Verkehrsentwicklung, versicherten, dass „die Verwaltung ihr Bestes tun wird, um die Auswirkungen der Baumaßnahmen so gering wie möglich zu halten“.
 
Zum Foto:  Christian Unzner von der Autobahndirektion Südbayern informierte über den aktuellen Planungsstand zum Ausbau der Autobahn A3 zwischen Kreuz Regensburg und Rosenhof. (Foto: Hannes)

Text, Bild: IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim



Veröffentlicht von Ingo Knott, 24.10.2017
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