Herzlich willkommen in Abensberg

Herzlich willkommen in Abensberg

Als kurzweiliger Abend wurde auch heuer wieder die Neubürgerbegrüßung der Stadt Abensberg gestaltet.

Traditionell lädt die Stadt alle Personen ein, die innerhalb eines Jahres nach Abensberg gezogen sind. Neben Vertretern der Stadtverwaltung sind die katholischen und evangelischen Geistlichen, die Volkshochschule, die Feuerwehr und der Werbekreis "Marketing in Abensberg" mit dabei. Nach den kurzen Vorstellungen, die musikalisch von der Liedertafel Abensberg unterbrochen wurden, folgte ein Stehempfang mit Snacks und Erfrischungen. Obendrauf gab es für jeden Besucher ein Gutscheinkuvert für's anstehende Bürgerfest, für die Bücherei, für ein Konzert der Liedertafel und eine kostenlose Stadtführung, jedem Gast von Michaela Jahny, die den Abend wesentlich vorbereitete, und Melanie Schmid überreicht.

Georg Fuggenthaler eröffnete mit der Liedertafel Abensberg; nach dem Applaus begrüßte Erster Bürgermeister Dr. Uwe Brandl die neuen Bürgerinnen und Bürger im vollbesetzten Karmelitensaal des Aventinums. Kaplan Steffen Brinkmann und Pfarrerin Barbara Dietrich stellten ihre Kirchengemeinden vor und versäumten es nicht, deutlich zu machen, was ihnen Abensberg bedeutet: "Eine der schönsten Städte" für Brinkmann, und für Frau Dietrich ist klar: "Man wird mich hier eines Tages wohl wegtragen." Als aktive Feuerwehrlerin leitete sie über zu Konrad Bauer, Feuerwehrkommandant, der - wie Frau Dietrich - direkt von einem Einsatz kam. Er warb für ein Engagement bei der FFW Abensberg oder in den Ortsteilen; möglich ist eine Teilnahme bereits ab sieben Jahren, die Obergrenze wird demnächst von 63 auf 65 Jahren angehoben. Walter Tuscher stellte als Erster Vorsitzender des Werbekreises "Marketing in Abensberg", kurz MiA, die Aktionen der Abensberger Gewerbeschaffenden vor. Melanie Schmid stellte die Volkshochschule Abensberg und ihre vielfältigen Angebote vor. Die Zusammenarbeit mit Bad Abbach und mit Siegenburg, wo die Abensberger vhs Nebenstellen betreibt, wirke sich fördernd auf das Gesamtangebot aus - für jeden und für jedes Interesse sei etwas dabei.

Zuzug-Meister im Landkreis
"Bemerkenswert" ist für Dr. Uwe Brandl die Tatsache, dass Abensberg "Zuzug-Meister im Landkreis" ist; in den letzten zehn Monaten haben sich 498 Menschen für Abensberg entschieden. (Nicht in der Zahl beinhaltet sind Flüchtlinge. Zuzüge wurden von Juli 2016 bis April 2017 berücksichtigt.)

Brandl stellte die breite Betreuungs- und Bildungslandschaft in Abensberg und in Offenstetten vor ("Wir haben ein deutliches Augenmerk auf Ihren Nachwuchs."), berichtete über die neuesten Investitionen ebenda, über Speedway und Judo, den Stadtrat, die Ortssprecher, das Freibad, den Jugend- und den Seniorenbeirat, die Partnerstädte und vieles mehr. Und, natürlich, auch über den Gillamoos: "Fünf Tage bis 4 Uhr früh feiern, dann wissen Sie, was der Gillamoos ist." Bemerkenswert in diesem Zusammenhang auch, dass eine Stadt mit rund 14.000 Einwohnern 3.500 Umzugs-Teilnehmer hat. Bleiben wir bei Zahlenspielen: 38 Prozent aller Neubürger bleiben länger als zehn Jahre, fast alle davon (98 Prozent) bleiben dann für immer. "Herzlich willkommen zu Hause", so Bürgermeister Dr. Brandl abschließend.
In der Galeria di Lonigo wurde nach dem offiziellen Teil eifrig geratscht. "Sie schließen in Abensberg schnell Kontakt", hatte Brandl noch zuvor gesagt - was zu beweisen war.

Im Bild Melanie Schmid und Michaela Jahny (re.), die nach dem offiziellen Teil im Karmelitensaal allen Erschienenen Gutscheine - und ein Lächeln! - mitgaben.



Veröffentlicht von Ingo Knott, 12.06.2017
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