ABENSBERG - Historischer Atlas von Bayern

ABENSBERG - Historischer Atlas von Bayern

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Produktbeschreibung

Abensberg - Historischer Atlas von Bayern

von Emma Mages

In Verbindung mit der Bayerischen Archivverwaltung und dem Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung,                            herausgegeben von der Kommission für Bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Münschen 2015.

Teil Altbayern / Heft 67

 

Im Mittelpunkt dieses Atlasbandes steht das Pfleggericht Abensberg. Es geht auf die heute weitgehend in Vergessenheit geratene Herrschaft Abensberg zurück. Das Pfleggericht Abensberg hatte bis zur Neuformation der Landesgeschichte (älterer Ordnung) im Jahr 1803 Bestand und ging später zum Großteil im heutigen Landkreis Kelheim auf.

Die Herrschaft Abensberg, eine formal autonome, bis in das ausgehende 15. Jahrhundert reichsunmittelbare Enklave im Herzogtum Bayern, bildete kein geschlossenes Territorium. Die wichtigsten zentralen Orte waren die Stadt Abensberg und die Märkte Essing und Rohr. Die Stifte und Köster Rohr, Paring, Essing und Abensberg prägten nicht nur das religiöse, sondern auch das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben. Die Gebietsschwerpunkte der Herrschaft lagen um die Stadt Abensberg, dann der unteren Abens folgend in den Gemarkungen von Bad Gögging und jenseits der Donau von Marching, dann an der Donau um Eining und Staubing. Ein wichtiges Abensberger Gebiet war die Herrschaft Randeck mit Essing nordwestlich von Kelheim. Weitere Zugehörungen waren von Südwest bis Südost die Gemarkungen von Mühlhausen, Staudach/Neukirchen, Kirchdorf, Rohr, Obereulenbach, Laaberberg, Laaber, Teile von Sallingberg und Hausen, dann Paring und weitere kleinere Exklaven in benachbarten Gerichten.           

Dieses im Mittelalter von der Familie der Abensberger geschaffene Konglomerat von Besitz- und Herrschaftsrechten wird in einem breit angelegten Rückgriff bis zur Altsteinzeit in allen in den Quellen um der Literatur historisch fassbaren zeitlichen Schichten, insbesondere in herrschaft-, staats- und kommunalorgnisatorischer Hinsicht, bis zur Gebietsreform des 20. Jahrhunderts und darüber hinau ausführlich behandelt. Im Mittelpunkt stehen dabei Herrschaftsbildung, Territorialentwicklung und Besitzgeschichte mit den relevanten Trägern.

Das Kernstück jedes Altasbandes bildet die historisch-topographische Statistik für die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts. Sie informiert über die einzelnen Anwesen jeder Siedlung, über Niedergerichtbarkeit, Grundherrschaft, Größe (nach dem Hoffuß), Hausnamen und Gewerbe. 10 Kartenskizzen illustrieren wichtige Sachverhalte. Die große farbige Kartenbeilage gibt die komplexen Hoch- und Niedergerichtsverhältnisse im ausgehenden 18. Jahrhundert wieder.

Titelbild: Ansicht der Stadt Abensberg um 1585. Fresko von Hans Donauer im Antiquarium der Münchner Residenz, Bayerische Schlösserverwaltung 2015. Foto: Volker Martin

 


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