Weihnachtskarten, die wirklich helfen

Weihnachtskarten, die wirklich helfen

Weihnachtskarten, die wirklich helfen

Der Grafiker Anton Mirwald hat für die Aktion "Abensberg schaut nicht weg!" verschiedene Motive erarbeitet, die nun auf Weihnachtskarten Verwendung finden. Wer sie kauft, hilft den Ärmsten der Armen.

Die Abensbergerin Meada Mounajed ist voller Freude über die Hilfe, die Mirwald ihr ermöglicht hat. Sie ist Initiatorin der Aktion "Abensberg schaut nicht weg" und schreibt nun: "Liebe Abensberg schaut nicht weg- Unterstützer, suchen Sie noch eine Kleinigkeit als Weihnachtsgeschenk? "Abensberg schaut nicht weg!" bietet Ihnen die Möglichkeit mit wenig Aufwand Engagement zu zeigen. Für eine Spende von 5 Euro oder mehr sind vorläufig in folgenden Abensberger Geschäften "Abensberg schaut nicht weg!" Weihnachtskarten erhältlich:

 
Alte Schmiede, Bäckerei Meier, Bellibri, Buchhandlung Nagl, Evang.-Luth. Kirchengemeinde Abensberg, Foto Brandl, Hand G’macht, Herzogskasten, Kath. Pfarramt Abensberg, KunstRaum, Markthalle Achtner, optikeria, Reformhaus Sander, Regenbogen Fischer, Roxy Kino, Schenken & Genießen Einkaufszentrum, Schmuck Brandl, Supermarkt Achtner, tragbar, WALDO.
 
Die Karten können auf Wunsch auch personalisiert werden - zum Beispiel für Firmen!", so Frau Mounajed, die auf die besonders dramatische Situation der syrischen Flüchtlinge hinweist - hier ein Bericht der Orienthelfer von Kabarettist Christian Springer:
 
"Es fiel bereits Schnee im Gebirge über Damaskus, in Teilen des Libanon ist es inzwischen bitterkalt. Wir wagen nicht daran zu denken, wie die geschwächten Familien noch einen Winter in ihren Zelten überleben sollen. Eine Million Flüchtlinge bräuchten dringend Winterhilfe. Stattdessen hat die UN die Hungerhilfe für 1,7 Millionen Flüchtlinge eingestellt.
 
Letze Woche Montag erfror ein Neugeborenes in einem libanesischen Flüchtlingslager. Die Mutter konnte ihr Baby zwei Tage in den Armen, aber nicht warm genug halten.
 
Wegen der Streichung der UN Säuglingshilfe ist unter den syrischen Flüchtlingen im Libanon große Not entstanden. Milchpulver und Windeln sind für die Flüchtlingsfrauen zur absoluten Mangelware geworden.
 
Es ist kaum zu fassen. Die Menschheit springt inzwischen aus dem Weltall, weil kein Kick mehr groß genug zu sein scheint, aber sie kapituliert vor einer Babymilchverteilung in Flüchtlingslagern.
 
Leider können die Orienthelfer e.V. nur an einem der vielen Orte in Not helfen: Im äußersten Nordosten des Libanon, im Wadi Khaled an der syrischen Grenze. Seit November 2014 gewährleisten wir hier die monatliche Verteilung von Babymilch an 1.500 Säuglinge.
 
Der Einkauf, die Lagerung und die Verteilung schließt sich direkt an die zweitägige Brotverteilung an. Geplant ist auch die Lieferung von zwei gebrauchten Feldküchen der Johanniter, damit sollen die Ärmsten der Flüchtlinge regelmäßig kostenlos bekocht werden.
 
Bitte helfen Sie uns auch weiterhin, damit nicht noch mehr syrische Flüchtlinge sich auf den Weg nach Europa machen müssen. Jede Woche erhalten wir Helfer Notrufe von Bekannten, Freunden oder Verwandten, die sich wie die gejagten Tiere durch Osteuropa quälen oder auf maroden Schiffen befinden, mit ihren Kräften und Resourcen am Ende. Vor vier Jahren noch normal lebende Familien, Lehrer, Beamte, Angestellte, Händler, Studenten oder Ärzte, heute "Illegale". Alles, was diese Menschen "verbrochen" haben ist, dass sie vor einem Krieg fliehen."


Veröffentlicht von Ingo Knott, 02.12.2014
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