Alle Brauereien wieder an Bord

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Die Stadt als Veranstalter arbeitet mit aller Kraft daran, den Gillamoos als Familienfest zu erhalten. Dazu gehört auch eine maßvolle Preisgestaltung, an der im Besonderen die Brauereien mitzuwirken haben.

Hohe Bierpreise, hohe Belastungen der Festzeltbetreiber und zudem sechsstellige Defizite, die der Steuerzahler der Stadt zusätzlich tragen soll, können nicht der Weg im Sinne aller Abensberger sein.

Am 6. November 2018 wurde ein entsprechendes Gespräch mit allen Beteiligten geführt. Zudem gab es das klare Angebot der Stadt, die Zahlen und Berechnungen der Platzgelder einzusehen. Dieses Angebot nahmen einige bis heute nicht in Anspruch. Vertraglich vereinbart mit den Brauereien ist genau dieses Einsichtsrecht - und nicht mehr. Stattdessen meint nun eine Brauerei offensichtlich, sie könne bestimmen, ob und in welcher Höhe die Stadt Platzgeld zur (Teil-)Deckung der Kosten verlangen kann.

Der Inhaber erschien auch nicht zu einem Termin mit den drei beteiligten Brauereien, der am 29. April stattfand. Andere Brauereien haben sich zwischenzeitlich von diesem Vorgehen distanziert.

Die drei Abensberger Brauereien haben ein grundsätzliches Zulassungsrecht zum Gillamoos, allerdings zu den aktuell gültigen Bedingungen; ausdrücklich sind das gemäß den notariellen Gillamoosvereinbarungen auch die Platzgelder. Die Zulassungsbedingungen werden seit Jahren jeweils im aktuellen Zulassungsvertrag geregelt und wurden bisher immer von allen per Einzelvertrag bestätigt und angenommen.

Regeln gelten für alle

Dabei handelt es sich um Regeln, an die sich alle Beteiligten zu halten haben. Anders wäre die Durchführung einer Veranstaltung in dieser Dimension schlichtweg nicht möglich. Nimmt jemand die Bedingungen nicht an, bzw. lehnt er z.B. das Platzgeld ab, dann gibt es keine Zulassung und damit keinen Vertrag. Ein Automatismus kann aus der Natur der Sache nicht bestehen.

Aussagen, wonach die Brauereien das Platzgeld nicht akzeptieren müssten, dazu die Nichteinhaltung der eigentlichen Frist zur Vertragsabgabe, waren unnötige Hindernisse für eine gute Diskussion. Alle Verträge mit einer Ausnahme wurden im Rahmen der ersten Frist abgegeben. Der letzte Vertrag ging wenige Stunden vor Ablauf der gesetzten zweiten Nachfrist zu.

Wenn eine Brauerei kein Interesse mehr an einer Gillamoos-Teilnahme hat oder das Fest für diese nicht mehr genug Profit abwirft, geben wir anderen die faire Möglichkeit, mit uns zusammen ein schönes und familienfreundliches Fest (wohl auch zu günstigeren Preisen) zu organisieren. Erst im letzten Moment wurde dann doch noch unterschrieben.

Unsere Bitte blieb unbeachtet

Die mehrfachen Bitten der Stadt, die Brauereien mögen ihre Gewinne und Verluste, ihre Preiskalkulationen etc. vorlegen, blieben bisher unbeachtet. Dabei wollen wir den Gillamoos familienfreundlich halten, soweit dies in unserer Macht steht. Der Gillamoos ist eine Marke und ein Fest, das die Stadt im Sinne der Allgemeinheit schützen muss. Die Stadt kann nicht tatenlos dabei zusehen, wie durch das Profitstreben Einzelner der Gillamoos und auch die die berechtigten Interessen der Zeltbetreiber gefährdet werden.

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