Neue Kindergartengebühren moderat und entlastend

Neue Kindergartengebühren moderat und entlastend

Stadtrat hat entschieden.

 

Der Stadtrat von Abensberg hat in der Sitzung vom 27. Juni 2019 neue Kindergartengebühren beschlossen. Die neue Gebührenordnung führt dazu, dass bei einer Buchungszeit von fünf Stunden pro Tag für die Eltern keine Zahllast mehr besteht.

Jede zusätzliche Buchungsstunde kostet 20 € monatlich. (Zum Vergleich: Kommunen im Landkreis Kelheim verlangen für diese zusätzlichen Buchungsstunden bis zu 25  €.) Zu berücksichtigen ist, dass von den Gebühren der staatliche Entlastungsbetrag von 100 € zu Gunsten der Eltern abzuziehen ist. Die effektive Zahllast bei einer Buchungszeit von neun Stunden pro Tag beträgt danach 80 € monatlich. Bisher betrug diese 108 €.

Zu berücksichtigen ist ferner, dass für das zweite Kind eine Ermäßigung von 50 Prozent und für das dritte Kind eine komplette Freistellung erfolgt. Untere Einkommen können darüber hinaus eine staatliche Unterstützung erhalten.

Die jährlichen Aufwendungen der Stadt
Die Stadt Abensberg wendet für die gesamte Kinderbetreuung pro Jahr einen Gesamtbetrag von 4,3 Mio. € auf. Das Geld fließt in die drei Kindergärten in eigener Trägerschaft (Lummerland und Regenbogenland in Abensberg, Fridolins Kindernest in Sandharlanden), in zwei Kinderkrippen (die „Wichtelstuben“ in Abensberg und in Offenstetten) sowie in drei weitere Kindergärten (Montessori-Kinderhaus, Waldkindergarten, St. Vitus-Kindergarten in Offenstetten). Davon tragen die Eltern 380.000 € und der Staat 1,8 Mio. €. Das Jahresdefizit von über zwei Mio. € muss über die allgemeinen Einnahmen der Stadt gedeckt werden. 

1. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl: „Insgesamt sichert die neue Regelung eine angemessene und sozial abgefederte Beteiligung der Nutzer.“ 

 

Unser Bild entstand bei der Eröffnungs- und Einweihungsfeier der neuen Kinderkrippe Wichtelstube in Offenstetten. 
 



Veröffentlicht von Ingo Knott, 28.06.2019
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