Faires Fest: Zwei weitere Jahre Fairtrade-Stadt!

Faires Fest: Zwei weitere Jahre Fairtrade-Stadt!

Faires Fest: Zwei weitere Jahre Fairtrade-Stadt!

Weil die Stadt Abensberg für zwei weitere Jahre den Titel „Fairtrade Stadt“ führen darf, wird die Fairtrade-Lenkungsgruppe am Samstag, 11. Juni, im Aventinum das „Abensberger SamstagsFairGnügen“ veranstalten.

Die Stadt Abensberg ist Fairtrade-Stadt: Ausgehend vom „Eine Welt-Forum“ der katholischen und evangelischen Pfarrei bildete sich vor Jahren eine lokale Steuerungsgruppe, die die Kriterien zur Fairtrade-Stadt aufgriff und abarbeitete. Der Erfolg kam: Im Mai 2010 erhielt Abensberg als erste Stadt in Niederbayern den Titel. Dazu gehört, dass die Kommune selbst bei Sitzungen mindestens zwei fair gehandelte Produkte anbietet, auch in Schulen, Vereinen und Kirchen sollen faire Produkte verwendet werden; die Lenkungsgruppe sollte den lokalen Handel zur Aufnahme von fairen Waren animieren und schließlich soll der faire Handel auch in der Gesellschaft thematisiert werden.

Der Abensberger Lenkungsgruppe ist dies alles gelungen und  dieser Tage wurde Klara Wirthensohn, Sprecherin der Abensberger Lenkungsgruppe, mitgeteilt, dass die Stadt den Titel zwei weitere Jahre führen darf. Auch den Ersten Bürgermeister Dr. Uwe Brandl freut dies, hat er doch die Zielsetzung der Fairtrade-Aktiven von Anfang an unterstützt. „Ich gratuliere der Lenkungsgruppe zu diesem Erfolg und freue mich, dass sich Abensberg weiter mit dem Fairtrade-Logo schmücken darf!“

Das „Abensberger SamstagsFairGnügen“ soll in erster Linie aufzeigen, dass der faire Gedanke, der faire Handel sich auf weit, weit größere Angebote erstreckt als nur auf Kaffee und Schokolade. Von 14 bis 17 Uhr wird an diesem Nachmittag faire Kleidung angeboten, vieles davon aus Anja Gottwalds „tragbar“-Boutique in Abensberg, die bereits seit geraumer Zeit faire, aber eben auch angesagte Mode führt. Erweitert wird ihr Angebot durch die Firma „Fashion & more“ aus Freising; auch werden faire Brillen und Sonnenbrillen gezeigt (von der „Optikeria“ in Abensberg), es gibt faire Handys und PC-Mäuse (vom FairHandelszentrum Langquaid), es gibt ausgefallene Kinderunterhaltungsangebote (Trommelbasteln oder das Gestalten von Stempelsets). Dazu wird ein Kaffee-Parcours angeboten, der aufzeigt, wie Kaffee entsteht, bis schließlich eine Bohne daraus wird und dazu zeigt eine Ausstellung, wie vielseitig inzwischen die fair gehandelte Produktpalette ist.

Stark dabei beim „SamstagsFairGnügen“ sind Schülerinnen und Schüler der Johann-Turmair-Realschule in Abensberg, die Mitte März diesen Jahres zur ersten Fairtrade-Schule im Landkreis ernannt worden ist.  Die Schüler gestalten das Rahmenprogramm des „FairGnügens“ und unterhalten mit Livemusik und Tanzeinlagen. Natürlich gibt es Kaffee und Kuchen, Erfrischungsgetränke und kleine Snacks – fair und regional.

Im Foto ein gut gelauntes Fairtrade-Duo: Der Stand auf dem Umweltmarkt 2016 der Stadt Abensberg.



Veröffentlicht von Ingo Knott, 18.05.2016
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