B 16 bei Abensberg und Saal gesperrt

B 16 bei Abensberg und Saal gesperrt

Am Montag, 13.03.2017, beginnen die Sanierungsarbeiten der Bundesstraße 16 zwischen Abensberg und Saal a.d. Donau. Für die Arbeiten ist eine komplette Sperrung der Bundesstraße zwischen der Anschlussstelle Abensberg und der Anschlussstelle der KEH 19 westlich von Saal erforderlich.

veröffentlicht von Sandra Neumeier am 10.03.2017

Die B 16 weist im Streckenabschnitt zwischen Abensberg und Saal a.d. Donau zahlreiche Netzrisse und Flickstellen sowie teilweise auch Verdrückungen auf. Der schlechte Fahrbahnzustand und der in Teilbereichen für die hohe Schwerverkehrsbelastung zu gering dimensionierte Fahrbahnaufbau machen die Sanierungsarbeiten erforderlich.

Die Sanierungsarbeiten der B 16 werden aufgrund der großen Länge von rund 10 km in zwei Sanierungsabschnitte aufgeteilt: Der erste Abschnitt erstreckt sich vom Anschluss der Staatsstraße 2144 bei Abensberg bis zur Kreuzung der B 16 mit der Staatsstraße 2230 und der Kreisstraße KEH 18 bei Reißing. In diesem Bereich wird die Fahrbahndeckschicht erneuert und der für den hohen Schwerlastverkehr zu gering dimensionierte Fahrbahnaufbau verstärkt, um zukünftig eine ausreichende Tragfähigkeit der Fahrbahn zu erhalten. Die Arbeiten für den ersten Abschnitt werden voraussichtlich Mitte April diesen Jahres beendet.

Der zweite Sanierungsabschnitt beginnt an der Kreuzung bei Reißing und führt bis zum Anschluss der Kreisstraße KEH 19 westlich von Saal a.d. Donau. Hier wird ebenfalls die vorhandene Fahrbahndeckschicht erneuert sowie der für den hohen Schwerlastverkehr zu gering dimensionierte Fahrbahnaufbau verstärkt. Insgesamt werden die Sanierungsarbeiten voraussichtlich Mitte Mai diesen Jahres abgeschlossen.

Zur Durchführung der Sanierungsarbeiten in den vorgenannten zwei Abschnitten wird die Bundesstraße 16 vollständig für den Verkehr gesperrt. Für den ersten Sanierungsabschnitt wird der Verkehr in Richtung Regensburg ab dem Anschluss der St 2144 bei Abensberg über die Staatsstraßen 2144 und 2230 zur Kreuzung bei Reißing zurück auf die B 16 geführt. Der Verkehr Richtung Ingolstadt wird ab dem Anschluss der Kreisstraße KEH 19 westlich von Saal a.d. Donau über die KEH 19 bis nach Abensberg und von dort über die St 2144 zurück auf die B 16 an der Anschlussstelle bei Abensberg geführt. Beide Umleitungsstrecken sind entsprechend ausgeschildert. Parallel zu den ausgeschilderten Umleitungsstrecken wird für den weiträumigen Verkehr der B 16 eine
Umleitungsempfehlung über die Bundesautobahn A 93 mit den Anschlussstellen Siegenburg und Regensburg-Süd ausgewiesen. (Plan hier)

Über den Beginn der zweiten Bauphase sowie die zughörige Umleitungsstrecke wird das Staatliche Bauamt Landshut in einer eigenen Pressemitteilung zum Ende des ersten Sanierungsabschnittes informieren.

Die Kosten in Höhe von rund 1,7 Mio. € werden von der Bundesrepublik Deutschland als Straßenbaulastträger der Bundesstraße 16 getragen.
Die Arbeiten wurden nach öffentlicher Ausschreibung an die Firma Pusch aus Kinding vergeben.
Die Vollsperrung ist unumgänglich, um die Bauarbeiten zügig und qualitativ hochwertig durchzuführen und gleichzeitig die Sicherheit für die beteiligten Arbeiter gewährleisten zu können.
Die Sanierungsarbeiten sind witterungsabhängig und können sich bei entsprechend schlechter Witterung noch zeitlich nach hinten verschieben.
Das Staatliche Bauamt Landshut bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen im Zuge der Bauarbeiten.
Die ausführende Firma Pusch und das Staatliche Bauamt Landshut sind bemüht die Arbeiten so kurz wie möglich zu halten.