Sternstunden im Cabrini-Zentrum

Sternstunden im Cabrini-Zentrum

Sternstunden im Cabrini-Zentrum

Hoher Besuch, hohe Spendensumme.


Im Rahmen einer Sternstunden-Projektbesichtigung besuchte Landtagspräsidentin Ilse Aigner das Cabrini-Zentrum in Offenstetten. Begleitet wurde sie von Thomas Jansing, Geschäftsführer von Sternstunden e.V., und Sternstunden-Projektkoordinatorin Babett Theile-Ochel. In der Eingangshalle des Wasserschlosses begrüßte Dr. Bernhard Resch, Gesamtleiter des Cabrini-Zentrums, die Gäste, unter ihnen MdB Florian Oßner, MdL Petra Högl, Landrat Martin Neumeyer, Pfarrer Wolfgang Schillinger, Bürgermeister Dr. Uwe Brandl, Konvent-Oberin Sr. Sieglinde Gabriel und der Behindertenbeauftragte des Landkreises Prof. Dr. Joachim Hammer.

Die Räume des Schlosses hätten früher schon ähnlich höchste und hohe Vertreter aus Kirche, Regierung und Verwaltung gesehen, war doch im 18. Jahrhundert der Bayerische Staatskanzler Wiguläus Freiherr von Kreittmayr Schlossherr in Offenstetten. Auch heute werde wieder ein Stück Geschichte geschrieben, ein großes Stück Geschichte für die Katholische Jugendfürsorge Regensburg.

Landtagspräsidentin: "Stabiles Umfeld"
Seit eineinhalb Jahren präge die Corona-Pandemie den Alltag, sagte Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Für Kinder und Jugendliche jedoch, die besondere Förderung brauchten, habe die Pandemie das ganze Leben auf den Kopf gestellt. Deshalb sei es ihr ein besonderes Anliegen, Kinder und Jugendliche durch die Spende des Bayerischen Landtags in Höhe von einer Million Euro an Sternstunden e.V. zu unterstützen. Dass sie hier im Cabrini-Zentrum ein stabiles, tragendes Umfeld haben und gerade auch trotz der immensen Herausforderungen in der Pandemie, sei gar nicht hoch genug einzuschätzen, betonte Aigner.

Eibl dankte Sternstunden
„Ohne diese Hilfe könnten wir die großen Herausforderungen der Corona-Pandemie nicht so gut meistern“, betonte KJF-Direktor Michael Eibl. Sternstunden e.V. habe mit insgesamt 80.000 Euro viele Einrichtungen der Katholischen Jugendfürsorge unterstützt. Somit sei auch die Weiterbeschäftigung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesichert und damit wiederum der wichtige Dienst an Menschen, die Unterstützung brauchten. Aufgrund der Pandemie sei es in vielen Einrichtungen, in denen auch Menschen mit Behinderungen leben, wegen der erhöhten Hygienemaßnahmen und Ausgangsbeschränkungen zu einem erheblichen Mehraufwand gekommen.

BM Brandl: "Wir freuen uns sehr"
Im Anfangsstadium der Pandemie sei es oft unkontrolliert zugegangen und es habe Liefer-Engpässe gegeben. „Ich bin einmal wegen zehn Atemschutzmasken nach Regensburg gefahren“, ergänzte Dr. Resch. „In Offenstetten wird Inklusion gelebt, hier ist es keine leere Floskel“, sagte Landrat Martin Neumeyer. Dorfbevölkerung und die Bewohner des Zentrums lebten in einem harmonischen Miteinander, nicht umsonst sei der Ort vor zwei Jahren mit dem Prädikat „Ort der Inklusion“ ausgezeichnet worden. „Die Stadt Abensberg freut sich sehr, dass sich die Landtagspräsidentin trotz engen Terminkalenders im Cabrini-Zentrum einfindet“, sagte Abensbergs 1. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl. Dies sei ein gelebtes Zeichen, wie sehr ihr Integration und Inklusion am Herzen lägen.

Eintrag ins Goildene Buch
Nach einer kurzen Vorstellung des Cabrini-Zentrums und einem musikalischen Willkommensgruß von Kindern, Jugendlichen und Mitarbeiterinnen fand eine Hausführung mit Besichtigung einer Wohngruppe statt. Nach einer kurzen Ansprache aufgrund der gewonnenen Eindrücke vor Ort trug sich Landtagspräsidentin Aigner in das Goldene Buch des Schlosses ein.   


Im Hauptfoto oben: Landtagspräsidentin Ilse Aigner trägt sich in das Goldene Buch des Cabrini-Zentrums ein, mit Bürgermeister Dr. Uwe Brandl, Dr. Bernhard Resch und Michael Eibl (v.li.). In der Galerie: Vor dem Wasserschloss: Dr. Bernhard Resch, Ilse Aigner, Michael Eibl, Babett Theile-Ochel, Thomas Jansing, Sr. Sieglinde Gabriel, Dr. Uwe Brandl (v.li.). Darauf folgend Michael Eibl, Ilse Aigner und Dr. Bernhard Resch im Tischgespräch. Nochmals das Hauptbild.

Text: Peter Hübl. Fotos: Reinhard Mirlach.

 



Weitere Bilder zum Artikel



Veröffentlicht von Ingo Knott , 01.09.2021
Naturstrom