Neuwahlen beim Seniorenbeirat

Neuwahlen beim Seniorenbeirat

Neuwahlen beim Seniorenbeirat

Turnusgemäße Neuwahlen gab es bei der Delegiertenversammlung des Seniorenbeirates der Stadt Abensberg am Donnerstag (9. April 2015). Karl Ruhstorfer bleibt der 1. Vorsitzende. Erster Bürgermeister Dr. Uwe Brandl war ebenfalls anwesend und dankte dem Seniorenbeirat für die Arbeit.

Die Generationenbeauftragte der Stadt, Katrin Koller-Ferch, eröffnete die Runde und griff einige Punkte auf, die bei der letztjährigen Versammlung angesprochen worden waren. Damals kritisierte der Seniorenbeirat, dass sich zu weniger Abensberger Hundebesitzer um die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner kümmern würden - ein Problem, das nicht auf Abensberg beschränkt ist; im späteren Gespräch empfahlen einige Delegierte, man müsse die Hundebesitzer ansprechen: "Wenn das zwei, drei Mal passiert, ist man als Hundebesitzer doch sensibilisiert", so ein Delegierter. Ebenfalls zur Sprache kam, dass insbesondere durch die Absenkung der Bordsteine immer mehr auf Gehwegen geparkt werde - in Abensberg, aber auch in Offenstetten.

Abensbergs Erster Bürgermeister Dr. Uwe Brandl gab den Delegierten einen kurzen Überblick zur aktuellen Stadtpolitik, insbesondere die Bewerbung der Stadt als Außenstandort für die OTH Regensburg, die Haushaltssituation und die Einwohnerzuwächse. Auch die Leerstände in der Altstadt wurden angesprochen. Brandl: "Unsere Handlungsmöglichkeiten sind beschränkt - es hängt eben auch oft an preislichen Erwartungen." Brandl dankte dem Seniorenbeirat herzlich für die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres.

Der 1. Vorsitzende des Seniorenbeirates, Karl Ruhstorfer, berichtete über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr; Kassier Otto Raffalt gab ebenfalls seinen Bericht ab. Die Vorstandschaft wurde anschließend einstimmig entlastet, anschließend wurde gewählt. Die Ergebnisse:

1. Vorsitzender bleibt Karl Ruhstorfer, 2. Vorsitzender bleibt Otto Raffalt. Fritz Weber stellte sich als Schriftführer zur Wahl und wurde ebenfalls einstimmig bestätigt; er übernimmt damit die Nachfolge von Willi Beckers, der nicht mehr antrat. Ebenfalls einstimmig bestätigt wurde Irmgard Hegerl als Beisitzerin; neu ist als ihre Kollegin Anneliese Bauer, die die Nachfolge von Helga Beer als Beisitzerin übernimmt.

In den abschließenden Gesprächen gab es Forderungen nach einem Abensberger Stadtbus, der allerdings, so Brandl, in der Vergangenheit bereits zwei Mal ausprobieret worden ist und nie erfolgreich gewesen sei. Karl Ruhstorfer regte darauf hin an, man könne die Barbarahilfe berkannter machen, die ja als Nachbarschaftshilfe gedacht sei. Für Humor sorgte ein Delegierter, der erzählte, wenn er im Auto mit 20 Stundenkilometern über den Stadtplatz fahre, werde er von Radfahrern überholt. Bürgermeister Brandl versicherte ihm, die 20er Beschränkung gelte für alle Verkehrsteilnehmer. Katrin Koller-Ferch forderte die Versammlungsteilnehmer zum Schluss auf: "Wenn der Schuh drückt - melden Sie sich!"

Das Foto zeigt den neuen Seniorenbeirat 2015 mit der Generationenbeauftragten der Stadt Abensberg, Katrin Koller-Ferch, sowie Irmgard Hegerl, Fritz Weber, Otto Raffalt, Karl Ruhstorfer und Anneliese Bauer.



Veröffentlicht von Ingo Knott, 10.04.2015
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