Small textMedium textLarge text   drucken

Offenstetten

Offenstetten wurde erst 1978 in die Stadt Abensberg eingemeindet. Die erste erhaltene schriftliche Quelle findet sich für das Jahr 1280, als ein ‚Hof zu Offenstetten’ als zinspflichtig aufgelistet wird.

Der Dreißigjährige Krieg hinterließ auch in Offenstetten Verwüstung und Tod. Schloss sowie Kirche brannten ab und die Bevölkerungszahl sank erheblich. Sie belief sich nach dem Krieg im Jahr 1665 nur mehr auf 65 Einwohner – allerdings wuchs sie bis 1723 auf 322 Einwohner an. Diesen enormen Aufschwung hatte der Ort Georg Caspar Emmanuel von Froenau zu verdanken, der die Hofmark 1686 übernahm. Er baute die gesamte Infrastruktur, vom Bäckerhaus bis zur Wasserversorgung, für seine Untertanen aus und beseitigte damit die Kriegsfolgen.

Ein weiteres einschneidendes Ereignis für die Offenstettener war die Schlacht bei Abensberg 1809, in der die Österreicher von franzözischen, wittelbergischen und bayerischen Truppen besiegt wurden. Dabei erlitten der Ort und das Schloss erheblichen Schaden.

Im Rahmen der aufkommenden politischen Selbstorganisation Mitte des 19. Jahrhunderts verwaltete sich die Gemeinde ab 1876 mittels eines Bürgermeisters.

Das Offenstettener Schloss wird ab dem 11. Jahrhundert als Besitztum des Edelgeschlechts der Offenstettener erwähnt. Heute ist im Offenstettener Schloss das Cabriniheim, ein Sonderpädagogisches Zentrum, untergebracht.

Im Jahre 1832 lebten 335 Einwohner in Offenstetten. Bis 1912 stieg diese lediglich auf 500 an. Im Gegensatz dazu vervierfachte sich die Einwohnerzahl von Offenstetten zwischen 1912 und 2008 auf 2.045 Bewohner.

Powered by eContent.net | Alle Rechte vorbehalten!