Der Stadtteil Hörlbach, bestehend aus Ober-, Mitter-, Unterhörlbach und Lehen, wurde 1975 nach Abensberg eingemeindet.
Eine Ansiedlung auf dem Gebiet Hörlbachs reicht mindestens bis zum Anfang des 12. Jahrhunderts zurück. Obwohl Hörlbach ein Stadtteil Abensbergs ist, gehört es zur Pfarrei Kirchdorf. Die kleine Dorfkirche steht in Unterhörlbach und wurde um 1400 im Stil der Gotik erbaut. Ihr spätgotischer oberer Teil mir Chor und Turm stammen aus der Zeit um 1500.
Dank des fruchtbaren Hallertauer Bodens wird in Hörlbach erfolgreich Hopfen angebaut. Da seine ausschließlich landwirtschaftliche Prägung außer dem Beruf des Landwirts keine Erwerbsmöglichkeiten bietet, arbeiten viele Bewohner im Umland.
Diesen Mangel an beruflichen Perspektiven spiegeln auch die sinkenden Einwohnerzahlen wieder: während im Jahr 1912 noch 172 Menschen in Hörlbach ansässig waren, sind es im Jahr 2008 nur noch 104 Anwohner.