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Kreuzgang

Beschreibung der seit 2005 eingebauten Fenster im Kreuzgang des ehem. Karmelitenklosters Abensberg

Der vierflügelige Kreuzgang des ehem. Karmelitenklosters Abensberg wird seit 2005 mit neuen Fenstern ausgestattet. Fast alle Fenster wurden von Privatpersonen gespendet. Die Einteilung stellt sich wie folgt dar:

 

Nordflügel (Wappen-Flügel) 4 Fenster, Ostflügel (Kirchen-Flügel) 4 Fenster, Südflügel (Figuren-Flügel) 4 Fenster, Westflügel (Motiv-Flügel) 3 Fenster

 

Die Regensburger Firma Schwarzmayer hat alle Fenster gefertigt und eingebaut.

 

Südflügel (Figuren-Flügel)

Kreuzgangfenster 1 im Figurenflügel

1. Fenster:
Aunkofener Gnadenbild, Schöne Maria mit Kind, erste Kirche der Pfarrei Abensberg. 
Die Original-Figur befindet sich im Pfarramt Abensberg.

 

 

Kreuzgangfenster nummer 2 im Figurenflügel2. Fenster:
Abbildung des Hl. Ägidius, Gillamoos-Patron. Die Original-Figur gehört dem Bayerischen Nationalmuseum, die Figur ist als Leihgabe ausgestellt im Stadtmuseum Abensberg.

 

 

Figurenflügel Fenster 33. Fenster: 
Abbildung des Hl. Petrus, aus der Friedhofskirche St. Peter, die Original-Figur befindet sich im Stadtmuseum der Abensberg

 

 

Figurenflügel Fenster 44. Fenster:
Hl. Nikolaus, sitzend, einzige gerettete Figur des ehem. Abensberger Schlosses. Die Original-Figur befindet sich im Pfarramt Abensberg.

 

 

 

 

Nordflügel (Wappen-Flügel):

 Wappenflügel Fenster Nummer 1
1. Fenster: 
Gestaltet nach einer Vorlage von 1878, die sich im Archiv der Stadt Abenberg befindet. Es enthält in der Mitte ein Wappen mit der Umschrift „ARMA COMITUM DE ABENSBERG“ (Wappen der Grafen von Abensberg).

 

 

Wappenflügel Fenster Nummer 22. Fenster:
Hl. Barbara, Patronin der Pfarrei Abensberg, gegründet 1380 mit den Insignien Turm und Kelch mit Hostie.

 

3. Fenster:
Wappen des Karmelitenordens mit der Inschrift „ZELO ZELATUS  SUM PRO DOMINO EXERCITUUM“ (Mit leidenschaftlichem Eifer bin ich für den Herrn, den Gott der Heere, eingetreten, vgl. 1 Kön 19, 10). Bedeutung des Wappens: Der Berg im Wappen ist ein Bezug zum Berge Karmel, dem Ursprung des Ordens. Für die drei großen sechszackigen Sterne gibt es verschiedene Deutungen. Die wahrscheinlichste ist: Der untere steht für die Gottesmutter Maria, die beiden oberen stehen für die Propheten Elija und Elischa. 

 

4. Fenster:
Gestaltet nach einer Vorlage von 1878, die sich im Archiv der Stadt Abensberg befindet Wappen „ABUSINA GRATA BENEFACTORIBUS OPTIMIS D.D.D“

(Das dankbare Abensberg seinen besten Wohltätern)

  

Ostflügel (Kirchen-Flügel):

Kirchenflügel Fenster Nummer 11. Fenster:
Kirche Sandharlanden, Alte Kirche St. Gallus, eine zur Verteidigung eingerichtete Wehrkirche. Erbaut im frühen 13. Jahrhundert. Barockisierung im 18. Jahrhundert. Neue Kirche St. Sebastian, erbaut 1982/1983. Die Kirche wurde im Westen der alten Kirche errichtet, der Altar befindet sich an der Westseite der Kirche. Sandharlanden gehört seit 1380 zur Pfarrei Abensberg und ist seit 1487 Benefizium zu Ehren des Hl. Sebastian.

Kirchenflügel Fenster Nummer 22. Fenster:
Wallfahrtskirche Allersdorf, gegründet von der seligen Berta aus dem Geschlecht der Abensberger Babonen.

3. Fenster: 
Wallfahrtskirche Bettbrunn, Abensberger Wallfahrt seit 1497 (geplant)

4. Fenster:
Evangelische Kirche Abensberg, errichtet 1927 (geplant)


 

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