Small textMedium textLarge text   drucken

Artikeldetails

Rennbahnclub Abensberg - neuer Verein für ModellrennbahnfansArtikel drucken
Bild vergrößern

Ein besonderes Schmankerl gibt es jetzt in Abensberg nicht nur zu sehen sondern auch zu testen und zu benutzen: Eine Ninco-Modell-Rennbahn im Turnierformat, also kein „Kinderspielzeug“. Vor zwei Jahren hatte Markus Gradl aus Wildenberg einen nicht geringen Betrag in den Erwerb einer Ninco-Rennbahn investiert. Dies ist natürlich nur zu verstehen, wenn man weiß, dass nicht nur eine Modell-Eisenbahn sondern auch das Fahren mit Modell-Rennwägen ein immerwährender Wunschtraum und ein Hobby für Buben im Alter von 8 bis 80 Jahren ist.

Dieses Hobby mache aber, wie Markus Gradl erzählt, „alleine keinen Spaß“. Deshalb hat er jetzt mit Gleichgesinnten einen Verein aus der Taufe gehoben, um sich im sportlichen Wettbewerb zu messen. Bei der Gründungsversammlung des „Rennbahnclubs Abensberg (RCA)“ wurde Markus Gradl zum Vorsitzenden gewählt, Kassier ist Michael Fischer und Schriftführer Thomas Schwald. 

Bisher fehlten allerdings die Räumlichkeiten. Nach langer Suche ist man jetzt fündig geworden: im Sportzentrum Aumühle der Josef-Stanglmeier-Stiftung konnte man einen 70 qm großen Raum im Kellergeschoss beziehen. Beinahe wäre es noch eng geworden, denn die Anlage hat beachtliche Ausmaße. Im Gespräch mit der MZ stellten Markus Gradl und seine Freunde das Ensemble detailliert vor. 

Die Anlage hat ein Ausmaß von sechs auf sieben Meter. Ein vierspuriger Aufbau von fast 44 Meter Länge garantiert ein gleichzeitiges Rennen von vier Piloten. Zur Auswahl stehen Formel 1- Boliden, Tourenwagen oder auch Trucks für „Elefantenrennen“. Die Zeitnahme erfolgt einzeln für jede Spur über Sensoren in der Standardgerade und per Renncomputer. 

Bei der Anlage wurden an die 300 Schienen und etwa 400 Randstreifen verbaut, 80 Meter Fangzäune und Leitplanken garantieren die Sicherheit für die Fahrzeuge. Unter den Schienen befindet sich ein Rasenteppich, der auf acht Sperrholzplatten verlegt wurde. Die Unterkonstruktion besteht aus 40 Vierkanthölzern.

Mittlerweile wird der Parcours durch selbst gebaute Tribünen mit Zuschauern bereichert, weitere „Verschönerungen“ seien noch geplant, versichern die Rennbahnbauer unternehmungslustig. Auch ein Name für das Motodrom wurde gefunden: „Babonen-Ring“. Momentan ist, wie Gradl und Fischer betonten, allerdings mehr Arbeit als Vergnügen angesagt. „Seit wir hier den Raum bezogen haben, haben wir wohl 90 Prozent der Zeit in den Aufbau investiert, lediglich zehn Prozent sind wir auch ein bisschen gefahren.“

Der junge Verein sucht Gleichgesinnte. Clubabende sind jeden Freitag ab 20 Uhr, Zuschauer sind jederzeit willkommen. Modellrennbahn-Enthusiasten und solche, die es werden wollen, können sich bei Markus Gradl, Telefon (0 94 44) 17 23 und  9 71 88, melden. Informationen gibt es unter 
www.rennbahnclub-abensberg.de (dph)
 
 

Redakteur: Stadt Abensberg
Veröffentlicht: 1/21/2010
Anzahl der Aufrufe:721

Return

Powered by eContent.net | Alle Rechte vorbehalten!